Cura 4 und Ubuntu

Folgendes Problem stellte sich heraus während ich probierte Cura v4 unter einem Ubuntu 18.04 zum laufen zu bringen da in der Zwischenzeit bereits die LTS Version 20.04 released wurde ist das Problem nun eigentlich hinfällig, aber es wird vmtl. noch länger 18.04 Nutzer geben.

Daniel
Übersicht: Typischer Ablauf vom 3D Modell zum Drucker

Da ein FPM 3D Drucker nacheinander dünne Kunststoffschichten abgibt die später das fertige Gebilde ergeben muss ein am Computer generiertes Model in einzelne Schichten geteilt werden.

Diesen Vorgang nennt man „slicen“ (zu dt. „scheniden“). Üblicherweise stellt der Hersteller des Druckers eine solche Software für sein Produkt zur Verfügung, allerdings kann es mitunter zu Problemen dabei kommen.

In meinem Beispiel mit einem Ender 5 habe ich das Problem dass die SW nur für Windows Systeme angeboten wird.

Eine unter LGPL gestellte OpenSource Alternative – und praktisch der State-of-the-Art Slicer – ist Cura von Ultimaker.

Ubuntu 18.04 LTS unterstützt Cura nur bis Version 3.1.0. Für eine neuere Version muss man eine neuere Distribution verwenden.

Thomas Karl Pietrowski stellt ein Personal Package Archive für neuere Ubuntu Versionen zur Verfügung über die Cura installiert werden kann:

Cura Connect: How to print using Cura Connect - YouTube
Beispiel: Ansicht Cura auf einem Mac mit funktionierender Oberfläche
Im Vergleich: Probleme bei der Darstellung auf Ubuntu 18.04

Workaround

Bevor ich im April diesen Jahres auf 20.04 migrieren konnte musste ein Zwischenlösung für das Problem her.
Da 19.10 die SW Version unterstützt habe ich kurzerhand eine Virtuelle Machine mit ebendiesem Ubuntu aufgesetzt und dort Cura zum laufen gebracht.
Das ist zwar nicht Resourcen schonend, aber dank aktueller Computer HW kaum mehr als Nachteil zu sehen.

Schön zu sehen, dass auch andere eine Lösung gefunden haben 😉

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